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Bleibt uns treu, auch im Februar geht es weiter
Am 27. Dezember, einen Tag vor unserer Abreise, kam nun der ersehnte Schnee. Nein, nicht von uns gewünscht, denn es mussten diverse Flüge verschoben oder sogar abgesagt werden. Wir fuhren früh zum Flughafen und waren überrascht, wie viele Leute schon vor den Check-in Schaltern warteten. Aber es ging zügig vorwärts und als wir dran waren, gab es bereits die ersten Probleme. Zum Glück waren wir früh am Flughafen, denn als wir zum Gate kamen, konnten wir gleich einsteigen. Als plötzlich der Pilot im Gang stand und eine Durchsage machte, ahnten wir, dass dies nichts Gutes sein konnte. Technische Probleme, eine Stunde warten, war seine Ansage, na super! Für unseren Anschlussflug in Frankfurt reichte es aber immer noch locker. Nach einer Stunde war das technische Problem gelöst, aber Frankfurt hat in der Zwischenzeit eine Restriktion erhoben, das hiess, alle Flugzeuge, die noch am Boden waren mit Ziel Frankfurt, durften NICHT starten. Na TOLL! Um das Ganze abzukürzen, da es noch weitere Restriktionen gab, sassen wir schlussendlich ganze 3 Stunden im Flugzeug, bis wir endlich starten konnten. Wir landeten, 15 Minuten vor unserem Weiterflug in Frankfurt. Das Swiss-Personal konnte uns nicht sagen, ob die Condor auf uns wartet, wir sollen es probieren, mit viel Glück könnte es klappen, sagte man uns. Wir rannten von einem Gate zum anderen und auch den Sicherheitscheck mussten wir nochmals machen. Zuvor aber noch zum Schalter bei Condor um die Bordkarte zu holen, da die Swiss in Zürich sie nicht ausdrucken konnten. Sie hätten auch Verspätung, sagte man uns und er melde gleich am Gate, dass wir noch kommen. Und wirklich, der Flieger stand tatsächlich noch am Gate und wir konnten gerade noch einsteigen. Puuh!! Glück gehabt, es hätte uns wirklich angek**zt noch eine Nacht in Frankfurt zu verbringen. Nach einem ruhigen Flug sind wir relativ pünktlich in Las Vegas bei schönem Wetter gelandet. Ganz easy und zügig kamen wir mit unserem schweren Gepäck durch den Zoll. Anschliessend mit einem Taxi zum Storage, wo unser Phöni sehnlichst auf uns wartete.  Nach einer Rundum- kontrolle, die Batterien wieder angeschlossen und der Motor startete wie gewünscht. Auch die Heizung, welche wir jetzt bei 5 Grad gut gebrauchen konnten, funktioniert einwandfrei. Ich (Roli) hatte ein wenig Bedenken, da wir sie ja schon laaange nicht mehr gebraucht hatten. Wir übernachteten beim Walmart, wo wir am anderen Morgen einige Vorräte wieder auffüllten. Silvester in Las Vegas heisst, wie überall im englisch sprachigen Raum auch, "New Year's Eve". Den feiert Las Vegas allerdings wie sonst fast keine andere Stadt. Die Silvester Party auf dem Las Vegas-Strip ist die viertgrösste der Welt nach New York, Tokyo und Sidney. Wenn man bedenkt, dass diese Städte beinahe 20 Mal so viele Einwohner haben, wie Las Vegas, ist das schon eine beachtliche Leistung. Gegen ca. 22h  des 31.12. wurde der Las Vegas Boulevard, der im Laufe des Nachmittags für den Autoverkehr komplett gesperrt wurde, zu einem grossen Open Air Event verwandelt. Ab diesem Zeitpunkt war dann auch ein Vorankommen zu Fuss ein kleines Abenteuer, um sich durch die Menschenmassen zu bewegen! Leider konnte es Esti nicht so geniessen, denn sie hatte sich eine Erkältung zugezogen. So sind wir gleich nach dem bombastischen Feuerwerk wieder ins warme Hotel zurück gegangen. Auch mit unserem Platz am Strip hatten wir kein Glück, denn der Wind bliess die Rauchschwaden vom Feuerwerk genau in unsere Richtung und so gab es keine guten Fotos. Tagsüber schien zwar die Sonne, aber es war ein unangenehmer kühler Wind, der die Temperatur kaum über 5 Grad steigen liess. 
Herzlich Willkommen auf unserer Homepage. Wir freuen und bedanken uns über jeden Eintrag im Gästebuch :-)
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Nach 5 Tagen wurde es Zeit LV zu verlassen und so fuhren wir nach Quartzsite, wo Freunde auf uns warteten. An der Sonne war es angenehm warm und so konnten wir unseren ersten Apéro in diesem Jahr draussen zu uns nehmen. Wir verbrachten ein paar Tage auf BLM-Land, wo man 14 Tage gratis stehen kann. So konnte Esti sich vom wirklich hartnäckigen Husten erholen und ich machte ein paar kleinere Reparaturen. Unter anderem bekam nun unsere Dusche endlich ein neues Dachfenster, welches letztes Jahr in Bolivien kaputt ging . Als ich unter dem Phöni lag und die Achs-Gelenke abschmieren wollte, sah ich am Motor eine Ölspur. Das Leck war schnell gefunden. Die Kunststoffleitung, die zur Lenkhilfe-Pumpe führt, war voller Öl. Als ich nach dem Reinigen keine Defekte an der Leitung finden konnte, überprüfte ich alle Anschlüsse. Die speziellen Schlauchschellen, die von der Autoindustrie verwendet werden, kann man nur mit einer geeigneten Zange nachziehen und diese hatte ich natürlich nicht. So musste ich eine zusätzliche Schelle anbringen und dies war eine sehr nervenaufreibende Angelegenheit, da es eine nicht einfach zugängliche Stelle hinter dem Chassis war. Aber nach mehrmaligen Fluchen schaffte ich es doch noch und bis jetzt scheint alles dicht zu sein. Zum Glück schaue ich regelmässig unter das Auto. Esti und der Phöni waren inzwischen wieder o.k. und so konnten wir nun endlich weiter Richtung Mexiko reisen. In der Zwischenzeit sind nun auch Edith und Gustav zu uns gestossen. Auch sie wollen in die Baja reisen und so fahren wir mehr oder weniger gemeinsam nach Süden.
BLM-Land in Quartzsite BLM-Land in Quartzsite Sonnenuntergang in Quartzsite vorher nachher
Am 13. Januar war es soweit und wir überqueren in Tecate, die Grenze zu Mexico. Da wir alle Lebensmittel aufgebraucht hatten, gab es auch keine Probleme am Zoll. Ja, die nette Beamtin hat nicht einmal in den Kühlschrank geschaut, aber dafür unter die Bettdecke und meinte am Schluss, wir hätten ein bonito (schönes) Wohnmobil. In Ensenada (der drittgrössten Stadt der Baja) haben wir unsere Vorräte aufgefüllt, auch haben wir bei der Bank Peso’s gezogen, denn wir wollen die nächsten Tage zügig in den Süden der Baja fahren, wo wir ja schon erwartet werden. Da wir die gleiche Strecke wieder zurückfahren werden, können wir Einiges bei der Rückfahrt noch besichtigen. Beim Tanken mussten wir leider feststellen, dass der Diesel in Mexico momentan teurer ist, als in der USA. Auch teurer als bei unserem letzten Besuch im Mai 2014, obwohl in Europa, als auch in den USA die Treibstoffpreise am sinken sind. Weiter Richtung Süden durchfuhren wir die Desierto Central de Baja California - die Cataviña-Wüste, die zum grössten Teil unter Naturschutz steht. Hunderte von verschiedenen Kakteenarten sind hier beheimatet. In Guerrero Negro bereits in der Provinz (Baja Sur) übernachteten wir, bevor es weiter nach Mulegé und der Baja Concepcion ging. Diese schöne Bucht mit blauem, spiegelglattem Meer liegt 80 km nördlich von Loreto. Hier findet man die schönsten öffentlichen Strände (playas públicas) und Camper-Standplätze. Die traumhafte Bucht mit seinen vorgelagerten Inseln und weissen Sandstränden ist glücklicherweise ein Meeres- schutzgebiet. Somit ist der Lebensraum der dort ansässigen Blaufusstölpel, Braunpelikane und Prachtfregattvögel sowie für Wale und Delfine gesichert.
langer Strandspaziergang Sonnenuntergang am Strand Sonnenuntergang am Strand Sonnenuntergang am Strand Sonnenuntergang am Strand auf der Fahrt nach Süden auf der Fahrt nach Süden auf der Fahrt nach Süden auf der Fahrt nach Süden auf der Fahrt nach Süden auf der Fahrt nach Süden
Santa Rosalia wurde von einer französischen Bergwerksgesellschaft um 1885 gründete, zum Abbau von Kupfererzen. Im Städtchen soll es auch eine französische Bäckerei geben, welche wir bei der Rückfahrt besuchen werden. Im Moment haben wir noch vom Mehl, das wir von Valentin aus Atotonilco bekommen haben und backen unser Brot selbst. Da das Wetter bewölkt ist, haben wir auch Mulegé ausgelassen und fuhren weiter zur Baja Concepcion. Als wir zum ersten Strand kamen, Playa Santispac, traf mich fast der Schlag. Ganze Beach voll von Camper’s, auch bei der Playa El Coyote, wo es warme Quellen geben soll, das gleiche Bild. Wir hätten in der          2. Reihe sicher noch einen Platz bekommen aber wir wollten es noch an der Playa El Requeson, der letzten Beach, wo wir mit unserem Phöni runter fahren können, versuchen. Obwohl ich ein ungutes Gefühl hatte, denn diese Playa ist auf den meisten Prospekten und Katalogen abgebildet und dementsprechend bekannt. Aber was für eine Überraschung, nur wenige Wohnmobile und viel Platz für uns an der Beach, welch ein Glück. Aber so richtig schön empfanden wir es nicht. Vermutlich auch wegem dem Wetter, was leider am nächsten Tag auch nicht besser wurde, sogar Regen wurde angekündigt. Deshalb beschlossen wir weiter ins 100 km entfernte Loreto zu fahren. Dort warteten Ilka und Günther auf uns, mit ihnen verbrachten wir letztes Jahr ein paar schöne Tage im Grand Canyon und wir freuten uns auf ein Wiedersehen. Zusammen werden wir die nächsten Tage Richtung Süden fahren.
Playa el Requeson
In Loreto angekommen, auf dem Rivera Del Mar RV-Park, erfuhren wir, dass eine Amerika/Canadische Wohnmobil- gruppe unterwegs ist und deshalb die Strände so voll seien. Auch Seabridge sei angemeldet, jedoch nur mit 11 Fahrzeugen und erst im Februar. Am Abend spazierten wir bei angenehmen 20 Grad ins Städtchen, welches vom Jesuitenpfarrer Juan Maria de Salvatierra 1697 gegründet wurde. Mit ihm kam die erste Mission auf die Baja California. Als Zentrum der Missionierung war es einst die Hauptstadt der Baja, bis 1829 ein Wirbelsturm die Stadt zerstörte. Glücklicherweise überstand die hübsche Kirche auf dem Hauptplatz den Sturm. Weiter südlich fuhren wir durch ein Bachbett zu einem Strand und standen direkt und alleine am Wasser. Wieder auf der Pazifikseite fuhren wir nach Puerto Adolfo López Mateos. Als wir hier ankamen, war es leider bewölkt und wir erkundigten uns über die Schiffspreise, im die Wale zu sehen und das Wetter für den folgenden Tag. Es werde schön und wir könnten natürlich im Hafen übernachten. Ein Boot kostete 1000 Peso pro Stunde für 6 Personen. Dies war wesentlich günstiger, als weiter nördlich, wo 50 US$ pro Person für für ca. 1 1/2 Stunden verlangt wurden. Schon am Abend und auch am anderen Morgen sehen wir aus unserem Womo-Fenster die Grau-Wale an uns vorbei ziehen. In den flachen Lagunen der Baja ist der ideale Platz für die Grauwale zum Gebären. Geschützt vor den starken Wellen und Strömungen des Pazifik’s, so wie dem einzigen natürlichem Feind der Grauwale, den Orca’s, können die Mütter in Ruhe ihre neugeborenen Kälber säugen. Hier können die jungen Wale auch schwimmen lernen, wie man richtig atmet, Futter aufnimmt und taucht. Etwa 40 Mütter sollen sich hier in der Bahía Magdalena aufhalten und es sollen noch mehr werden bis Ende Februar. Wir waren so fasziniert, dass wir 2 Stunden lang zwischen diesen Giganten umher fuhren. Wieder weiter auf der Strasse nach La Paz kamen uns Manfred und Rita entgegen, die wir letztes Jahr auf dem Festland kennen gelernt haben. Nach einem kurzen Schwatz trennten sich unsere Wege wieder.
Pelikane auf Fischfang Pelikane auf Fischfang nach dem Spaziergang etwas Kühles Kirche auf dem Hauptplatz von Loreto wie vielerorts durch's Bachbett an einen schönen Strand wie vielerorts durch's Bachbett an einen schönen Strand wie vielerorts durch's Bachbett an einen schönen Strand wie vielerorts durch's Bachbett an einen schönen Strand auf der Fahrt nach Süden vorbeiziehende Wale die Jungen sind noch zu klein und trauen sich noch nicht ans Boot zu kommen das Junge spielt mit seiner Mutter das Junge spielt mit seiner Mutter das Junge spielt mit seiner Mutter das Junge spielt mit seiner Mutter das Junge spielt mit seiner Mutter wir werden genau beobachtet wir werden genau beobachtet
La Paz ist die Hauptstadt des Staates Baja California Sur. Mit ihren rund 215.000 Einwohnern ist sie vergleichsweise klein, aber auch gerade deswegen so charmant. Am nächsten Tag spazierten wir zu sechst am Malecón, der Hafenpromenade von La Paz entlang. Am Abend bekommt man hier die tollsten Sonnenuntergänge zu sehen, sagte man uns, nur bei unserem Besuch war es bewölkt und es regnete sogar ab und zu. Am Abend trafen wir uns in unserem Phöni zu einem Abschiedstrunk, denn Edith und Gustav fuhren am nächsten Morgen weiter. Ende Januar wollen sie auf’s Festland übersetzen und ihre Reise weiter Richtung Süden fortsetzen. Nach einer selbst gemixten Margarita von Ilka (nach Hilu Rezept), einem feinem Rotwein von Edith, dazu Guacamole von Esti (nach Hilu  Rezept) :-)) schliefen wir ganz ausgezeichnet.
Sonnenuntergang nach einem verregneten Sonntag Sonnenuntergang nach einem verregneten Sonntag unser Taxi in die Stadt Spaziergang an der Strandpromenade und immer wieder schöne Innenhöfe schöne Fensterbilder in der Kathedrale Nuestra Señora de la Paz schöne Fensterbilder in der Kathedrale Nuestra Señora de la Paz Kathedrale Nuestra Señora de la Paz und immer wieder schöne Innenhöfe und immer wieder schöne Innenhöfe und immer wieder schöne Innenhöfe Revolution 1911 fast keine Touristen in den Gassen Spaziergang an der Strandpromenade Spaziergang an der Strandpromenade Spaziergang an der Strandpromenade
Gegen Mittag verliessen wir den Camping und fuhren zum Walmarkt, Soriana und Homedepot, wo wir uns für die nächsten Tage eindeckten. Wir hatten kurzfristig umdisponiert und fuhren zu Renate und Bruno an den Strand von El Sargento. Für sie hatten wir die reparierte Fotokamera von zu hause mitgenommen, da wir wussten, dass wir sie wieder irgendwo in der Baja treffen würden. Wir verbrachten ein paar schöne Tage in El Sargento und haben viele  Reisende aus Europa getroffen. Die Welt ist doch ein Dorf. Ein weiterer Regentag veranlasste mich nun endlich das defekte Expansionsgefäss aus zu wechseln. Kurz entschlossen fuhren wir am nächsten Tag weiter nach Los Barilles. Auch hier, etwa 50 Kilometer südlich von La Paz wird Kiteboarden und Surfen gross geschrieben. Aufgrund der Windverhältnisse gehört Los Barriles zu den weltweit fünf besten Hotspots für Kite- und Windsurfen.
Strandspaziergang so stehen wir mit Sicht auf's Meer so stehen wir mit Sicht auf's Meer Strandspaziergang so stehen wir mit Sicht auf's Meer Sonnenaufgang um 7 Uhr von nahem sind es aber zwei Tauben die einen sagen es sei eine Walfischflosse zufahrt zum Arroyo und beobachten die vielen Kiter und beobachten die vielen Kiter und beobachten die vielen Kiter und beobachten die vielen Skiter und beobachten die vielen Kiter und beobachten die vielen Kiter zu dritt schaffen wir das bestimmt 1,2,3 und fertig und als die Sonne wieder schien, gab es einen schönen Regenbogen wir verlassen El Sargento und fahren weiter Richtung Süden wir verlassen El Sargento und fahren weiter Richtung Süden wir verlassen El Sargento und fahren weiter Richtung Süden wir verlassen El Sargento und fahren weiter Richtung Süden