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Bleibt uns treu, auch im Neuen Jahr geht es weiter.
Am 2. Dezember sind wir, trotz starkem Gegenwind (normal in Patagonien), in El Chaltèn am frühen Nachmittag angekommen. Leider zogen viele Wolken auf und es wurde spürbar kälter. Es hatte am Morgen leicht geschneit bei 1 Grad plus. Brrrr, warum sind wir bloss hierher gekommen? Na um zu wandern am 3400 Meter hohem Fritz Roy! Das Wetter ändert hier sehr schnell, heute 20 Grad, morgen noch 6 Grad. So sind wir nur noch ins Dorf gelaufen, welches sehr touristisch angehaucht ist. Nach einer sehr windigen Nacht (schlecht geschlafen), sah der frühe Morgen viel versprechend für eine Wanderung aus. 6 Stunden sind wir am Fritz Roy Massiv entlang gelaufen. Regen, Sonne, Wind und andere Touristen waren unsere Begleiter. Als wir erschöpft zurück zu unserem Camping angekommen waren, konnten wir ohne Wind unseren Apéro draussen an der Sonne geniessen. Beim Verlassen von El Chaltèn zeigte sich der Fritz Roy doch noch von seiner besten Seite. Leider habe ich durch ein versehen den falschen Ordner am PC gelöscht (doch zu viel Apéro am Vortag), so sind alle Fotos weg. :-(( Aber zum Glück hat man Freunde die einem aushelfen können. So müsst ihr nicht auf diese verzichten, danke Fritz.
Die Tankstelle in El Chaltèn hatte keinen Diesel mehr und wir hofften darauf, dass die nächste in 130 km entfernt, uns welches verkaufen konnte. Wir bekamen Diesel, allerdings 2 Peso teurer als üblich. So konnten wir die 160 km lange Schotter-Piste durch die Pampa bis zur Estancia La Angostura in Angriff nehmen. Dort lernten wir nun die “ www.die-ausreiser.de “ Karin und Manfred kennen. Ihre Reise durch Südamerika hatte ich schon lange über Ihre Homepage verfolgt. Sie werden noch eine Weile in Südamerika bleiben, bevor es sie nach Norden zieht. Reisen bis sie keine Lust mehr haben, genau so wollen wir es später auch mal machen. Wieder gab es einen Grund, um bei einem Apéro über Reisen, Land und Leute zu philosophieren und die Homepage musste wieder warten.
Als wir am Lago Buenos Aires ankamen, wurde es wieder etwas wärmer. Sobald Wasser in der Nähe ist ,wird es auch immer grüner. Der schöne Tag am See ging leider traurig zu Ende. Esti’s Mutter ist gestorben. Wir unterbrechen unsere Reise, um sie auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Noch während wir von den anderen Reiseteilnehmern getröstet wurden, organisierten Uwe und Maria einen Flug nach Zürich. San Carlos de Bariloche  liegt 900 Kilometer weiter nördlich. Dort können wir auf die Schnelle unseren Phöni abstellen und für eine Woche nach Hause fliegen.
Fritz Roy umhüllt Das Wetter wurde immer besser Picknick morgens 5 uhr 40 und so am Tag 9 Uhr und so am Tag 9 Uhr und wieder Piste ahh da sind welche am Aperölen Kaffee stop feinen Citronen Kuchen www.die-ausreiser.de abstecher zu den Cueva de las Manos abstecher zu den Cueva de las Manos Malereien, datiert 7000 bis 1000 vor Christus Malereien, datiert 7000 bis 1000 vor Christus und wieeeder Schottter. 200 Kilometer bei 10 - 20 kmh und wieeeder Schottter. 200 Kilometer bei 10 - 20 kmh Camping hinter einer Brauerei in El Bolson beim Entsorgen Lago Gutierrez
Viele Worte sind gesprochen und geschrieben worden. Viele stumme Umarmungen, viele Zeichen der Liebe und der Freundschaft durften wir erfahren. Dafür sagen wir einfach nur Danke. Als wir in Buenos Aires gelandet sind, waren wir zuerst ein wenig geschockt von den hohen Temperaturen. Im Fernsehen berichteten sie von einer Hitzewelle (36 Grad). Für unseren Weiterflug mussten wir den Flughafen wechseln. Aeroparque Jorge Newbery, liegt auf der anderen Seite von BA, also quer durch die Stadt. Auf der Autobahn war natürlich ein Unfall und als wir endlich angekamen, war eine rieeeesige Kolone vor dem Check in Schalter. Ferienbeginn in Argentinien und wir mittendrin. Wir sahen unseren Weiterflug schon in Frage gestellt. Als ich einen Flugangestellten sah, der die Warteschlange in Destinationen aufteilte, sprach ich Ihn an, ob wir wirklich hier anstehen müssten, da wir ja nur Handgepäck hätten. Der freundliche Herr begleitete mich dann zum Self- Check-in und half mir bei der Eingabe. Nach zweimaligem Versuch hat er aufgegeben und ging mit unseren Pässen, an der Warteschlange vorbei, zum Schalter und holte unsere Boardingkarten dort. Puuh Glück gehabt! Sonst hätten wir den Anschluss verpasst. Auf dem Camping in Bariloche angekommen wurden wir herzlichst von den anderen empfangen und alle waren froh, dass wir wieder zurück waren. Bevor die Reise weiter gehen konnte, wollte ich noch einige Sachen am Phöni machen. Deshalb blieb ich am nächsten Tag dort, während Esti einen River- rafting Ausflug machte. Osorno (in Chile) ist unser nächstes Ziel. Dazu fuhren wir um den See Nahuel-Huapi  über Villa La Angostura vorbei am Vulkan Puyehue und Vulkan Osorno. Das Wetter könnte besser nicht sein, so mache ich viele Fotos von den mit Asche bedeckten Landschaften. Ja denkste! Als ich am Abend die Fotos auf den Computer laden wollte, bemerkte ich, dass ich die Speicherkarte gar nicht eingesetzt hatte. Ohhhh! So hoffe ich, die Fotos wieder von Fritz zu bekommen.
Bei Armin, einem Deutschen, der eine kleine Cervezeria mit Restaurant betreibt, standen wir in der Nähe von Orsono. Anstatt mit dem Wohnmobil um denn Lago Llanquihue zu fahren, haben wir uns mal in ein kleines Flugzeug gesetzt und einen Rundflug über die Seen und Berge gemacht. Zum nächsten Uebernachtungsplatz, in der Nähe des noch aktiven Vulkan Villarica war es nicht weit. Dort wurden wir um 17.00 Uhr von einem kleinen Bus abgeholt und zu einer Naturtherme gefahren. Es gab verschiedenen Becken, wunderschön in der Natur angelegt, die zwischen 33 - 40 Grad hatten. Am Lago Villarrica, kurz vor Pucon, war der See zwar nur noch ca. 22 Grad, aber dennoch eine angenehme Abkühlung. Wir verbracchten ddort ein paar ruhige Tage bis zu Weihnachten mit baden, Wäsche waschen, Womo putzen und relaxen. Am 24. Dezember fahren wir zu einem Schweizer, der ein Weingut betreibt und probieren seine letzte Ernte. Es gibt ein feines Essen und ein gemütliches zusammensein. Richtige Weihnachtsstimmung kommt aber keine auf. Zum einen wegen den hochsommerlichen Temperaturen und zum anderen ....... Ihr wisst ja wieso. Am 25. Dezember fahren wir weiter nach Santiago de Chile, aber mehr das nächste mal. Nebenbei: Ich wollte in Pucon bei OMAS Kaffee,                  wo es schnelles Wifi hatte, ein Film, den ich gemacht habe, hochladen. 120 MB hätte etwas über 1 Std.                 gedauert, jedoch war das ganze Wifi blockiert. So habe ich dieses vorhaben abgebrochen, da mich alle                   böse angeschaut haben.
Eingang zur Therme wider was zum flicken verspätete Geburtstags Feier San Carlos de Bariloche San Carlos de Bariloche San Carlos de Bariloche San Carlos de Bariloche San Carlos de Bariloche San Carlos de Bariloche San Carlos de Bariloche San Carlos de Bariloche so ein Pech! wieder keine Zeit für die Homepage bei Armin auf der Wiesen werden sie nachher auch noch so lachen ??? auch bei Armin im Biergarten ja ja feines Bier und das an Weihnachten
Auf der Fahrt nach Bulnes sind wir 3 Raststätten angefahren, die sich in der Werbung mit Wifi rühmten, um mit unseren Lieben zu skypen. Leider ohne Erfolg, alle waren ausser Betrieb! Tja, hier läuft es eben anders. Bald sind wir auf dem Weingut Vina Chillan von Ruedi angekommen und haben etwas über den Weinbau in Chile erfahren. Am Abend gab es noch was feines zum Essen und schon war wieder ein heisser (32 Grad) Tag vorüber. (haben Euren Gruss bekommen Petra&Paddy Danke). Auf der Autobahn ging die Fahrt nach Santiago de Chile zügig voran. Man muss jedoch tierisch aufpassen, denn sie wird hier von jedem benutzt, Füssgänger, Radfahrer, Traktoren, ja sogar Busse halten auf verlangen auf dem Seitenstreifen an, um Leute ein/aussteigen zu lassen. Nach 2 Nächten in Santiago ging es weiter Richtung Mendoza über den ersten grossen Pass, Cristo Redentor mit 3863m. Man muss jedoch nicht mehr ganz hinauf fahren, es gibt auf 3185m einen Tunnel durch denn Berg. Phöni und wir haben diese Höhe gut überstanden. Dies ist jedoch nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was noch vor uns liegt. Im NP Aconcagua, wo der höchste Berg (6962m) von Argentinien ist, sind wir noch ein wenig gelaufen und haben ein paar jungen Condoren beim spielen zu geschaut. Je näher wir nach Mendoza kommen, um so wärmer wird es.
Mendoza, mit ca. 121000 Einwohner, ist eine moderne Oasenmetropole. Alle Grünflächen werden künstlich bewässert, so auch die vielen Rebstöcke. Der Weinbau ist schliesslich der dominierende Wirtschaftszweig hier. Das Wasser dafür kommt von den Stauseen in den Begen. Diese haben jedoch schon einen bedenklich tiefen Wasser- stand. Dabei fängt der Sommer erst an. 37,3 Grad im Phöni, alle Fenster auf Durchzug und der Lüfter läuft 24 Std., um es angenehmer zu machen. Auch unser Kühlschrank kommt an seine Grenzen. Auf dem Weg zum NP Talampaya  fahren wir zur Pilgerstätte Difunta Correa bevor es richtig in die Wüste geht. Der Ort des Begräbnisses wurde zum Wallfahrtsort der Difunta Correa. Er ist übersät mit Opfergaben von Gläubigen: Nummernschildern, Familienfotos, Zeugnissen, Sporttrikots oder Brautkleidern. Die Difunta Correa gilt als Beschützerin von Reisenden, die alleine durch die großen Weiten des Landes reisen, besonders verehrt wird sie von LKW-Fahrern. Oft findet man in Argentinien direkt neben der Straße kleine Schreine der Difunta, zu denen Reisende Opfergaben - meistens eine Flasche Wasser - bringen. Die Temperatur steigt kontinuierlich an bis sie um 15:30 Uhr die 40 Grad Marke erreichte und das während der Fahrt. Solche Temperaturen hatten wir noch nie am 30. Dezember. Der Kühlschrank vermag auch nur noch auf 14 Grad runter zu kühlen. Es war auch eine heisse Nacht, obwohl wir alle Fenster und Türen offen hatten war es am 31. Dezember 2013 morgens um 6 Uhr immer noch 27 Grad im Wohnmobil (Kühlschrank ging auf 11 runter). Heute werden wir zweimal aufs neue Jahr anstossen. Einmal um 20 Uhr, wenn es in Europa Mitternacht ist, und 4 Stunden später hier, in der Wüste von Argentinien.
Unser Stellplatz am Heilligabend Unser Weihnachtsessen Verkaufsstände an der Autobahn ach ja es ist ja Weihnachten mit der Standseilbahn zum Hausberg von Santiago und wieder eine Krippe im Fischmarkt zum essen wo fährt der blos hin? improvisierter Stellplatz in Santiago Abschleppwagen für grössere Fahrzeuge ein Blick berg ab bis jetzt das höchste für uns. hatte leider das Tele nicht dabei. Uffff !!!
Im Dezember sind wir 4001 Kilometer gefahren und haben 753 Liter Diesel getankt. Verbrauch ca. 18.6 lt auf 100 km.
unser Stellplatz im NP Talampaya Solche Gedenkstellen gibt es viele der Strasse entlang Das erste mal 40 Grad. Aber es wird noch heisser Jeder hat was mitgebracht zum Silvesteressen