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1. November, eigentlich sollten wir heute unsere Wohnmobile bekommen! So wurde es uns vom Grimaldi- Agent zugesagt. Aber wir müssen noch lernen, dass wenn man hier sagt, nächsten Freitag, kann es auch ein paar Tage später sein.  Zuerst mussten wir jedoch nochmals umziehen. Die Wohnung ist bereits wieder vermietet und wir haben sie ja nur bis Ende Oktober gemietet. Also haben wir im Hotel bei den anderen Reiseteilnehmern eingecheckt. Uwe (Reiseleiter) und seine M+M`s (Maria und Monika) schauen, dass es uns nicht langweilig wird und organisieren jeden Tag etwas. Der Ausflug ins Tigre-Delta war ganz toll, wir sind da mit der Eisenbahn gefahren und das alleine war schon sehr eindrücklich. Da wir schon eine längere Zeit in der Stadt sind, nehmen wir nicht an allen Ausflügen teil. Inzwischen haben wir schon gute Freundschaften geschlossen und freuen uns auf eine sehr spannende und tolle Reise.
Ausflug ins La Boca Quartier mit diesem Boot sind wir durch die Kanäle gedüst Früchte und Gemüse, schön präsentiert Ausflug ins La Boca Quartier Ausflug ins La Boca Quartier Ausflug ins La Boca Quartier Ausflug ins La Boca Quartier Ausflug ins La Boca Quartier Ausflug ins La Boca Quartier Da braucht es viel Politurpaste Mit dieser Bahn sind wir Richtung Tigre gefahren Mit dieser Bahn sind wir Richtung Tigre gefahren Marktstrasse 1,5 km lang auch dieser läuft noch Busdepot eines von vielen noch in Betrieb Regierungsgebäude Busdepot eines von vielen unser Tourbus mit Seitenwagen Gefässe fur den Mate-tee
Am Mittwoch, 06. November war es endlich soweit. Wir sind morgens um 07.30 Uhr bei unserem Hotel samt Gepäck abgeholt worden und sind Richtung Zarate gefahren, wo unsere Fahrzeuge im Hafen abholbereit waren. Bis die ganzen Zollformalitäten erledigt waren, mussten wir einige Stunden warten. Angeblich war die Neue Computersoftware abgestürzt. Kurz vor 17.00 Uhr konnten wir uns davon überzeugen, dass unser Wohnmobil ohne Schaden und Diebstahl davon gekommen ist . Nicht alle hatten Glück, 2 Fahrzeuge wurden durchgewühlt und die Toilette wurde benutzt, aber nichts gestohlen. Alles ist gut gegangen, nur die Warterei und das Ungewisse war halt mühsam. Aber Dank Uwe (Reiseleiter) und seinen M+M`s, konnten wir im gemieteten Bus warten und in den Hafen fahren, was nicht üblich ist. Wir sind am gleichen Abend noch ins 65 km weit entfernte San Antonio de Areco zum Camping gefahren und konnten dann unsere Fahrzeuge wieder einräumen und umpacken. Bevor wir erledigt, vom nichts tun, schlafen gingen, haben wir alle auf unsere grosse Reise angestossen. Nach über einem Monat konnten wir wieder in unserem Bett schlafen.
WWW (warten warten warten) Ahhh da stehen Sie!! der schönste steht vorne links :-))
Am nächsten Tag starteten wir nach Süden. Unser Ziel war Ushuaia,welches ca. 3000 km im Süden liegt. Unsere Tagesetappen könnt ihr in der Reiseroute verfolgen. Eines haben wir deutlich gespürt, die Leute sind freundlicher als in Buenos Aires. Schon beim ersten Supermarkt wo wir einkaufen waren, wurden wir angesprochen. Sie sind sehr interessiert und wollen alles wissen, wünschen uns eine schöne Reise und machen ein Foto von uns. Ja wir fallen hier auf, in Trelew kam sogar die Presse und interviewte uns. Leider sind gute Internet-Verbindungen rar, manchmal reicht es nur um eine Seite zu öffnen und ein oder zwei E-mail abzurufen. Nach dem dritten Versuch haben wir es aufgegeben. Wir sind ja nicht hier um Internet zu suchen! Über Azul, Monte Hermoso, Viedma, sind wir auf der Halb-Insel Valdez angekommen. Auf dem Camping  habe ich dann ein wenig zu viel riskiert und habe unser Fahrzeug in den Sand gesetzt. Unser Phöni weiss wie das geht. Mit vieeeel Arbeit hätte ich mich selber ausgegraben, aber da war ein grosser Brummer auf dem Platz, der zeigte, was er kann. Ruck-zuck hatten wir wieder festen Boden unter den Rädern und wir konnten unser verdientes Feierabend-Bier geniessen.
Papageien die grasen Unendliche Weiten und dann überholt uns noch ein Berner Papageien, alle schauen in die gleiche Richtung weiter getraute ich mich nicht morgen am Strand Mittagspause schon wieder Apero anstatt an der Hompage zu arbeiten wieder Frey er schaut ob wir noch da sind seine Mutter zeigt uns wie hoch sie springen kann und noch einmal die erste Gravel Road mir fressen fast alle aus der Hand der Chef ist erledigt seine Mädels auch ja schön lächeln und winke winke
Bleibt uns treu, im Dezember geht`s weiter
Immer weiter fuhren wir Richtung Süden, über Trelew, Gaiman, Caleta Olivia, Puerto San Julian. Hier haben wir eine Bootsfahrt zu einer Insel mit vielen Tieren gemacht. Danach ging es zu einem versteinerten Wald, der angeblich schöner sein soll, als der in denn USA. Dies werden wir natürlich selber später in den USA überprüfen. Der erste Grenzübertritt nach Chile verlief ohne Probleme. Als wir mit der Fähre die Magellanstrasse überquerten, wollten wir eigentlich gleich bei der Anlegestelle übernachten. Schon bei der Überfahrt haben Einheimische von einem Streik erzählt. Monika hat bei einem Polizisten nachgefragt und erfahren, dass die chilenischen Zöllner am nächsten Tag um 8 Uhr Streiken werden. Da wir ja an diesem Tag wieder nach Argentinien einreisen wollen, haben wir entschieden, gleich weiter zu fahren und erst auf der argentinischen Seite zu übernachten. Wir hatten alle keine Lust vor dem Zoll zu warten, da ja niemand weiss, wie lange so was dauert. Jedoch genau diese Strecke hat es in sich. 120 km unbefestigte Strassen, zum Teil übles Wellbrett, wo nur noch mit 10 - 20 km/h gefahren werden konnte.  Wir brauchen 4 Stunden für diese Strecke und sind um 1.30 Uhr wieder in Argentinien eingereist. Somit konnten wir unserer Reise nach Ushuaia am folgenden Tag fortsetzten. Bei 2 Grad und leichtem Schneefall sind wir nun am Ende der Welt angekommen. Das Wetter wechselt hier sehr schnell. So haben wir bei der Wanderung im Tierra del Fuego Sonne und Schneefall. Am südlichsten Punkt angekommen, geht nun unsere Reise Richtung Norden.
auf dem Weg zum Versteinerten Wald Übernachtung in der Pampa Sonnenaufgang Fähre über die Magellanstrasse alle gut angekommen nach der Nachtfahrt brrr wegen dem Schnee sind wir aber nicht hier im Park Tierra del Fuego am "fin del Mundo" angekommen auch wir waren hier
Erst einmal machten wir aber Ushuaia (Uswaia gesprochen, “w” für “hu”) unsicher, da der Wettergott die nächsten Tage uns wohl gesonnen war. Bei strahlendem Sonnenschein und fast ohne Wind machen wir eine Bootsfahrt auf dem Beagle Kanal. Anschliessend holten wir uns den begehrten Stempel für unseren Pass “am Ende der Welt, Fin del Mundo”.  Am Abend hatten wir unser Bäuche mit feinen Spezialitäten gefüllt. Ja ich habe sogar Königskrabben probiert und naja es kommt halt aus dem Meer. Bevor wir nach hause gingen, haben wir noch in einer Bar einen Absacker getrunken und auf alle daheimgeblibenen angestossen (auf Euch besonders Silvia und Peter). Und wieder kam die Homepage zu kurz :-(. Aber am nächsten Tag war es dann soweit. Mit einem guten Kaffee mit schnellem Wifi wollten wir Versäumtes nachholen. Es blieb aber nur beim wollen, denn alle kamen ins Internet, nur wir nicht! Sch**** PC!! Näheres zum Problem HIER. Wir haben es aber dennoch mit meinem alten PC geschafft. Ihr müsst euch aber daran gewöhnen, dass wir nicht mehr so oft unsere Homepage aktualisieren können. An vielen Tankstellen gibt es zwar Wifi, aber wenn so 20 - 30 LKW`s da stehen, kann man es gleich vergessen (alle mit Handy und Notebooks am surfen). Wir sind wieder über die Magellanstrasse aufs Festland gefahren und über Punta Arenas, Puerto Natales zum National Park Torres del Paine gefahren. Wir waren mehr als überwältigt von diesen Landschaften, Tieren und diesen endlosen Weiten, man muss es einfach gesehen haben. 
Hausberg von Ushuaia, fast wie unser Pilatus winke winke Willkommen in Puerto Natales
Am anderen Tag fuhren wir weiter zum Gletscher Perito Moreno. Doch zuvor mussten wir Chile verlassen und nach El Calafate in Argentinien fahren. Die Zoll Formalitäten waren schnell erledigt, jedoch haben die chilenischen Beamten wieder einmal gestreikt. Dienst nach Vorschrift! hiess es und wir brauchen ganze 7 Stunden um in Argentinien anzukommen. Übernachtet haben wir bei der Estanzia Librun, 140 km vor El Calafate.
Übernachtungs-Platz in Puerto Natales Südeinfahrt in den Park Torres del Paine der Chefe auf der pirsch nach Condoren Condore 50 kg schwer, mit einer Spannweite von 4 Metern die Mädel`s halten vermutlich 10`000 Jahre altes Eis in der Hand Lago Grey mit dem Gletscher Stau-Ende in Sicht Hilfe ich bin doch noch so Klein
Am Samstag, 30. November fuhren wir mit einem Katamaran zu den Gletschern. Auf dem grössten See Argentiniens, dem Lago Argentino, fuhren wir Richtung Upsala-Gletscher, einer der grössten auf dieser der Welt. Grosse Eisberge versperren jedoch die Zufahrt, da ja davon nur 1/10 aus dem Wasser ragt. Aber es gibt noch andere beeindruckende Gletscher an diesem See. Wir hofften alle auf das grosse kalbern des Gletschers. Aber wir hatten wenig Glück und mussten uns mit kleinen Abgängen zufrieden geben. Das entlang fahren, der bis zu          60 Meter hohen Gletscherwand, war schon sehr beeindruckend. Auf der Rückfahrt zum Camping El Ovejero hielten wir noch bei einer Werkstatt, um beim Phöni das vordere Radlager zu überprüfen. Der Öl Verlust war gering und es mussten nur die Schrauben nachgezogen werden. Bis jetzt hat er die Schotterpisten gut überstanden und wir hatten noch keinen Platten Reifen. 4 andere Reisende hatten weniger Glück, 5 Platte Reifen und ein Getriebeschaden.
mit diesen Katamaranen ging es zu denn Gletschern da sind unsere Womos geparkt die ersten Eisschollen und es werden mehr und Grösser auch schöner Gigantische Eisfront und Adios! Das nächste Eis gibt es erst in Alaska wieder :-) von hier kommen die Eisberge da zwischen durch müssen wir Katamaran vor dem Perito Moreno jaaa da, ohh nur was kleines und alle schauen ob was abbricht zwei Pinguine :-)) lustiges Muster auch die zu Land warten auf einen Abbruch Gigantische Eisfront schön blau, das neu abgebrochene ja und noch was kleines
Gefahrene Kilometer 5812 km, 1057 lt Diesel getankt, 9 kg Gas zum Heizen