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1. September endlich, unsere Reise beginnt.   Am Morgen gab es noch einen ausgiebigen Brunch mit der Familie, bevor wir kurz vor 12.00 Uhr endlich losfuhren. Trotz der Freude auf die Reise zu gehen, fiel uns der Abschied schwer und einige Tränen flossen. Wir mussten am nächsten Morgen um 7.00 Uhr in Aschbach beim Wohnmobil-Hersteller sein. Also nahmen wir die ca. 400 km unter die Räder. Wir kamen jedoch nicht weit, denn kurz nach Zürich standen wir ca. 1 Std. lang im Stau. So hatten wir Zeit unsere Geschenke zu bestaunen und Esti las mir alle Karten vor. Wir haben danach im Kopf unser Budget überflogen und festgestellt, dass wir ein paar Tage länger Reisen können. ;-)) An dieser Stelle möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei allen für die Geschenke bedanken. Nach dem Stau ging es dann zügig vorwärts.  Nach einer Pause, wo wir zu Abend gegessen haben, sind wir schliesslich um 20.30  Uhr in Aschbach-Schlüsselfeld bei Phönix angekommen. Pünktlich um 7.00 Uhr gingen die Tore der Reparaturboxen auf. Nach kurzer Auftragserteilung wurden wir freundlich in den Aufenthaltsraum gebeten, damit die Leute ihre Arbeit machen konnten. In die andere Box fuhr ein französisches Pärchen, die mit Ihrem neuen Fahrzeug gerade von einer Scandinavienrundfahrt zurück kamen. Wir lästerten gemeinsam über die kleinen Problemchen der Fahrzeuge und stellten fest, dass es immer die gleichen sind. Bei einem Fahrzeug für $$$’$$$ Euro sollten eigentlich solche Kleinigkeiten funktionieren, aber wir würden beide wieder einen Phönix kaufen. Kurz vor 12.00 Uhr waren die Arbeiten beendet und wir fuhren 780 Euro (1 Woche weniger Reisen) leichter weiter. Um uns ein bisschen Erholung zu gönnen, fuhren wir 50 km weiter zu der wunderschöne Franken-Therme in Bad Windsheim, um zu relaxen. Danke Donatella & Eric für diesen Tipp, war wirklich SUPER. Am Tag darauf fuhren wir gemütlich quer Feld ein Richtung Walldürn zu Goldschmitt. Das Wetter zeigte sich von der Besten Seite, so genossen wir den Nachmittag an der Sonne. Die Arbeiten an Phöni’s Stützen waren bis am Mittag erledigt. So fuhren wir  nach dem Essen weiter zu unseren Freunden nach Dirmstein in die Pfalz. Nach dem freudigen Empfang gab es gleich einen Apéro und danach ein Barbecue. Die nächsten Tage wurden wir so richtig verwöhnt und sie haben uns viel von ihrer Heimat gezeigt, DANKE vielmals Renate und Wolf. Wir werden viel an Euch denken. Nach vier Tagen fuhren wir schweren Herzens weiter.
Unsere Traumreise beginnt
Die Fahrt nach Leipzig über die Autobahn verlief ohne nennenswerte Ereignisse. Der ausgewählte Stellplatz gibt es nicht mehr und der nächste, den wir an fuhren, war mitten im Wald. Da sich das Wetter wieder verschlechterte, fuhren wir am nächsten Tag, nach einer kurzen Wanderung, weiter Richtung Ostsee. In Wismar angekommen, ergatterten wir gerade noch den letzten Platz auf dem Reisemobilpark. Beim Rundgang durch die Stadt blieb es trocken, ja sogar die Sonne kam ab und zu hervor.
Da es am folgenden Tag wieder regnete, fuhren wir weiter der Küste entlang über Lübeck zum Rosenfelder- Strand auf einen Camping mit WiFi. Wir erhielten ein E-Mail von Seabridge, in dem uns mitgeteilt wurde, dass Grimaldi ihren Fahrplan geändert haben. Unser Schiff fährt eine Woche später. Super, da hätten wir ja keine Wohnung in Hamburg nehmen müssen. Da wir sie vor unserer Abreise bezahlt haben, kommt eine Stornierung nicht in frage, da wir sonst 50% verlieren würden. So beschlossen wir, bis zur Verschiffung, unseren Phöni auf einem bewachten Parkplatz, in der Nähe unserer Wohnung für 10 Euro am Tag abzustellen. Im Hafen müssten wir pro Tonne 3.50 Euro bezahlen. Die folgenden Tage genossen wir das schöne Wetter am Rosenfelderstrand. Wir haben aber nicht nur gefaulenzt, nein auch die Hausarbeiten mussten ja mal erledigt werden. Je länger je mehr geniessen wir unser Arbeitslosen- dasein.
Als das schlechte Wetter kam, zogen wir wieder weiter Richtung Kiel an den Nord-Ostsee-Kanal, wo es einen Stellplatz direkt an der Schleuse gibt. Doch bevor wir los fuhren mussten wir noch ent- und versorgen. Dabei trat ein Problem auf, was die Abfahrt ein wenig verzögerte. Vor Kiel hatten wir noch bei einem grossen Einkaufs-Center unsere Lager wieder aufgefüllt. Wir verbrachten 4 Tage in Kiel, machten Fahrrad-Touren, fuhren mit dem Schiff nach Laboe und spielten jeden Tag Quirkel.
Bevor wir Nach Hamburg fuhren besuchten wir noch Freunde von den Canastabanditen in Neumünster und gönnten uns noch einen Wellness-Tag bei einer Therme. Bei der Holstentherme  verbrachten wir das letzte Week- end in unserem Wohnmobil in Europa. Bevor wir zum Stellplatz nach Hamburg fuhren, liessen wir unseren Phöni nochmals waschen. Danach zogen wir in die Stadt und bezogen unsere vorübergehende Wohnung im 5. Stock ( ohne Lift ). Da eine Waschmaschine in der Wohnung ist, haben wir diese rege benutzt, um nochmals alles zu waschen. Wir hatten eindeutig damit zu lange gewartet. So mussten wir einem Teil der Wäsche im Waschsalon trocknen lassen. So sind wir jeden Tag mit unserem Koffer, zum Phöni und zurück gelaufen, Fitness pur. Beim schlendern über die Reeperbahn konnten wir es uns nicht verkneifen, unseren Hunger im Freudenhaus zu stillen.
In so einer Stadt wie Hamburg wird es einem nie langweilig. Auf einer grossen Hafenrundfahrt haben wir viel über Hamburg erfahren. Als wir unseren Phöni fertig zum Verladen gemacht hatten, trafen noch weitere CH- Mitreisende auf dem Stellplatz ein. Von ihnen erfuhren wir, dass sich der Abfahrtstermin von der Grande Senegal  nochmals nach hinten verschoben hatte. Zusammen hatten wir unsere WoMo`s im Hafen beim Terminal O’Swaldkai, ganz easy abgegeben. Später gingen wir noch zusammen Essen und hatten einen lustigen Abend. Wir glauben, das wird eine ganz tolle Truppe. Bis zu unserem Abflug waren wir noch viel in der Stadt unterwegs. Nun verlassen wir Hamburg, mit einem mulmigen Gefühl in der Bauchgegend. Denn unser Phöni steht noch im Hafen und wird ihn erst am 5. Oktober verlassen. Hoffentlich geht alles gut! Wir werden auf jeden Fall die Grande Senegal im Internet HIER verfolgen. Vor unserer Abreise zu hause, wurden wir oft geragt, ob wir schon kribbelig (aufgeregt, nervös) seien? Damals waren wir es noch nicht. Jetzt wo wir unseren Phöni nicht mehr haben und der Flug nach Buenos Aires ansteht, sind wir es.  Wir verlassen Europa am 2. Oktober 2013, für eine lange Zeit!  Hasta pronto! Nur wer sich auf den Weg macht, wird neues Land entdecken. (Hugo von Hofmannsthal) Weiter zum   OKTOBER