Reisebericht 4. Woche vom 5.01.13 bis 13.01.13
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Nach einer ruhigen Nacht und dem üblichen Morgenritual, machten wir uns wieder bereit um auf die Fahrräder zu steigen. Wir wollen nochmals nach Caleta de Vèlez fahren. Ein schöne Fahrt alles am Strand entlang. “Zufällig” ist dort heute Markttag. Wir müssen uns auch noch mit Lebensmittel eindecken, da am Montag hier in Spanien ein Feiertag ist. Da der Drei Königs Tag dieses Jahr auf einen Sonntag fällt, wird er am Montag gefeiert. Um 15 Uhr waren wir bei Werner und Dora zu einem Apero eingeladen. Es gab viel zu bereden, denn sie wollen auch mit Ihrem Wohnmobil Amerika bereisen. Als dann die Sonne unterging haben wir es uns in unserem Wohnmobil gemütlich gemacht. Die Tage vergehen hier wie im Fluge.
von einem Stand zum anderen überall gibt es Wohnungen, 40 bis 70 % günstiger zu kaufen
Heute wollten wir die Spanier an Ihrem heiligen Tag nicht stören und blieben deshalb vor unserem Phöni. Wir sind gerne hier und können uns gut vorstellen später mal hier zu Überwintern. Freie Wohnungen gäbe es massen Haft zu Spottpreisen zum kaufen.
ist gewöhnungsbedürftig, Weihnachtsbeleuchtung vor Palmen Orangenbäume an der Strasse entlang Ohhh, der sieht aber Überarbeitetaus :-)
Heute hatten wir uns schwer getan mit dem aufstehen. Wir müssen wieder alles zusammenpacken, deshalb war die Motivation nicht so gross. Gemütlich verstauten wir alles und um 13 Uhr konnten wir uns wieder in die Sonne legen. Am späteren Nachmittag machten wir noch eine Runde auf dem Campingplatz und verabschiedeten uns von allen. So können wir am Morgen früh wegfahren.
Heute war es soweit. Nachdem üblichen Morgenritual sind wir um 9:10 losgefahren. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir auf die A-7 Richtung Almeria. Da die A-7 hier noch nicht durchgehend fertig gebaut ist, kamen wir wieder auf die N-340, die an der Küste entlang führt. Diese hatten wir schon früher mal bis nach Gibraltar runter befahren. Die Region um Almeria ist voll von Gewächshäusern aus Plastik für den Gemüseanbau. Auf der Weiterfahrt kamen uns auffallend viele Wohnmobile entgegen, die meisten davon waren Engländer. Kurz vor 12 Uhr machten wir einen Tankstopp und haben was kleines zu Mittag gegessen. Vor Murcia tauchten dann immer mehr Orangenplantagen am Strassenrand auf. Weiter auf der A-30 Richtung Norden und dann auf die N-344, welche wir auch schon mal befahren haben. Da Spaniens Raststätten nicht so einladend zum Übernachten sind, beschlossen wir die Autobahn zu verlassen. Auf einer Nebenstrasse (C-3223) durch die Sierra de El Carche haben wir dann einen schönen Platz mit toller Aussicht gefunden, wo wir Übernachteten.
Irgendwann am frühen Morgen wurde es kühl und ich musste die Heizung einschalten. Wir sind ja nicht mehr auf Meereshöhe. Kurz vor 8 Uhr sind wir bei 2 Grad Aussentemperatur weiter Richtung Valencia gefahren. Valencia, das Land der Orangen, Mandarinen und Zitronenplantagen. Wir haben die Stadt bisher immer Umfahren, so auch dieses mal. Nach einem Stopp um zu Frühstücken sind wir so ca. 12 Uhr auf dem Camping Torre la Sal 2 in Oropesa eingetroffen und wurden von unseren Bekannten bereits erwartet. Der Himmel ist bewölkt als wir mit unseren Fahrrädern zum einkaufen fuhren. Wieder zurück gab es noch eine Tour de Camping und anschliessend ein Spiel “Double 15”. Dabei erfuhren wir das am Donnerstag in Oropesa del Mar Markttag sei. Naja wir waren ja schon lange nicht mehr auf einem Markt. :-(
Wir hatten gut geschlafen, nur war die Nacht zu kurz. Das WiFi war erst um Mitternacht brauchbar gewesen. So wurde es 2 Uhr bis ich ins Bett kam. Nach dem Frühstück ging es mit dem Fahrrad nach Oropesa zum Markt. Er ist kleiner als die bisherigen und so waren wir um 12 Uhr pünktlich zum Apero zu Hause. Mit unseren Bekannten eine Runde gespielt und schon war der Nachmittag um. Abendessen im Campingrestaurant, ein 3 Gang Menü für 9 Euro, und nochmals “Double 15” gespielt. Schon war der Tag wieder vorbei.
Um 6 Uhr war ich wach und konnte nicht mehr schlafen. So hab ich mich noch an den PC gesetzt und an unserer Homepage gebastelt. Punkt 9 Uhr hatten wir uns von allen verabschiedet und waren bereit uns vom Camping zu schlängeln. Es ist eng hier und hat viele kleine Bäume mit dicken ästen. Unser Fahrt soll bis Cap Leucate nach Perpignan gehen, dort kennen wir einen schönen Stellplatz. Da wir noch bei Sonnenschein dort ankommen wollen, fahren wir vor Barcelona ein Stück auf die Autopista. Die Fahrt selber verlief problemlos. Wir fanden nur, dass für Anfang Januar, auffällig viele Wohnmobile Richtung Süden unterwegs waren. Wie geplant sind wir an unserem gesteckten Ziel angekommen. Nach einem feinem Z`Nacht, machten wir es uns gemütlich und gingen um 22 Uhr schlafen.
Die Nacht war extrem ruhig. Normalerweise windet es hier oft und viel. Nicht diese Nacht, so schliefen wir bis kurz vor 8 Uhr. Bei +2 Grad Aussentemperatur fuhren wir los und bereits zwei Ortschaften weiter war es -1 Grad. Wir wollten wieder mal über das Viaduc de Millau fahren. Also auf die A75 Richtung Clermont-Ferrand. Diese ist gratis, ausser Viaduc de Millau ist gebührenpflichtig. Anschliessend weiter auf der N88 über Berg und Tal, bei leichtem Schneefall nach Lyon. Danach weiter auf der D1006 und D1516 Richtung Genf. Kurz vor Belley, etwa 90 km vor der Grenze, hatten wir auf einem Rastplatz angehalten und übernachtet dort.
Um 6:30 Uhr wollten wir weiterfahren als ein Warnton aufheulte. Eine der Hydraulik-Stützen ist nicht richtig Ein- gefahren. Nach nochmaligen Aus- und Einfahren schien es gut zu sein. Aber nur für 3 Min. und wieder ein Warnton. Ich hatte schon Span-Set bereit gemacht, um die fehlbare Stütze zu sichern, als Esti vorschlug nochmals alle bis zum Anschlag auszufahren. Da es leicht regnete und kalt war, dachte ich noch ein Versuch kann ja nicht Schaden bevor ich unter das Wohnmobil krieche. Also nochmals alle Stützen runter bis die Räder in der Luft waren und wieder alle Einfahren. Siehe da, kein Warnton mehr. Kurz vor 7 Uhr fuhren wir weiter. Bei einer Boulangerie hatten wir noch Ofenfrische Baguette eingekauft. Auf der restlichen Fahrt gab es keine Störungen mehr. 13. Januar 2013 um 13:13 Uhr waren wir zu Hause, wo wir Herzlichst von unserer Tochter und Enkelin empfangen wurden. Unsere Reise ist somit zu ENDE.
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