Nach Oben oder Zurück weiter zur 3. Woche
Reisebericht
2. Woche vom 20.12. - 27.12.12 Unser Dachfenster scheint dicht zu sein, wenn wir unser Wohnmobil in leichter Schieflage haben, obwohl es wieder wie fast jede Nacht geregnet hat. Die Sonne lachte uns aber zeitweilig entgegen auf der schönen Fahrt nach A Coruña. Als wir am Stellplatz angekommen sind, haben wir kurz entschlossen unsere Fahrräder ausgeladen und sind auf dem Weg in die Stadt am Meer entlang gefahren. Wir radelten so ca. eine halbe Stunde bis zum Leuchtturm. Auf dem Weg dorthin haben wir angehalten, weil wir etwas im Meer entdeckten. Da waren so ca. 20 Menschen in Neoprenanzügen, die mit den Surfbrettern draussen waren, Wellen hatte es genug. Wieder zurück beim Wohnmobil haben wir die Fahrräder wieder schnell eingeladen, da es bereits wieder angefangen hat zu regnen. Wir haben geduscht und anschliessend wieder frisches Wasser getankt und natürlich auch WC und Schmutzwasser entsorgt. Nach einem feinen Essen sind wir müde, aber zufrieden früh schlafen gegangen. Unser nächstes Tagesziel war Portugal. Von A Coruña aus sind wir bei sonnigem Wetter an der Küste entlang Richtung Cabo Fisterra gefahren. Wir sind noch weiter an der Küste entlang gefahren, da dieser Teil auf der Karte als besonders schön und empfehlenswert gekennzeichnet war. Die vielen schönen Strände, die grünen Wälder und die gepflegten und farbenfrohen Gebäude in den Dörfern haben uns sehr beeindruckt. Wir sind gegen 16.00 Uhr dann in Valença do Minho, gleich nach der Grenze in Portugal eingetroffen. Nachdem wir einen geeigneten Platz zum Übernachten fanden, sind wir hinauf in das schöne Dorf gelaufen. Im Dorf gab es einen Stoffladen nach dem anderen. Mann und vor allem Frau hätten dort ein Vermögen ausgeben können. Zurück beim Wohnmobil haben wir uns was feines gekocht und uns bereits wieder Gedanken über den nächsten Tag gemacht.
Die Nacht verlief sehr ruhig und wir haben gut geschlafen. Wir sind nochmals ins Städtchen gegangen, bevor wir weiter fuhren. Esti wollte noch einige Sachen kaufen, die sie am Vortag gesehen hatte. Ich wollte ins Internet und fand eines bei einem Restaurant. Wir bestellten uns einen Cafe con leche und ich konnte bei dem freien WiFi ungestört unsere Homepage updaten. Um 10.00 Uhr sollten die Geschäfte öffnen, wir bemerkten dann, dass die Zeit in Portugal um eine Stunde verschoben ist.  Leider ist das WiFi seeehr langsam und so hatte Esti Zeit um noch eine Einkaufsrunde zu machen.      Es regnete zum Glück auch nicht mehr, jedoch ist der Wetterbericht für die nächste Woche nicht sehr einladend. Für Sonntag 23.12. soll es sonnig werden, aber danach die ganze Woche viele Wolken und regen. Wir wollen den Sonntag am Meer verbringen und so fahren wir nach Aveiro. Durch viele Dörfer und die Stadt Porto, fuhren wir weiter Richtung  Süden. An Aveiro vorbei, wir hatten keine Lust zur Stadtbesichtigung, weiter zum Strand Praia da Vagueira. Es gab viele Plätze wo man sich hätte hinstellen können, aber wir fuhren zum offiziellen Stellplatz, wo die Nacht Euro 7.50 inkl. Ver- und Entsorung, und Internet kostete. So konnte ich noch die letzten Fotos hoch laden und auch gleich unsere Homepage updaten.
Der Wetterbericht hatte recht. Ein herrlicher Sonnenaufgang kündigte den schönsten Tag unserer bisherigen Reise an. Keine Frage, wir bleiben heute hier und geniessen den stahl blauen Himmel. Aber als erstes hatte ich mich unserem Dachfenster an genommen. Es bekam eine dicke Schicht Kitmasse verpasst. Auch sonst wurde wieder einiges auf Vordermann gebracht. Nach einem ausgedehnten Spaziergang am Strand hatten wir einen Apero verdient. Später, nach dem Abendessen, schauten wir nochmals den Wetterbericht im Internet an. Ohje, morgen soll das Dachfenster unter die Probe gestellt werden. Da wir Lissabon und die Algarve schon mal besucht haben, überlegten wir uns gleich nach
Málaga zu fahren. Wir wollten sowieso dort ein paar Tage verbringen und uns mit Freunden treffen die dort Überwintern. Portugal hat ein kompliziertes Mautsystem für Autobahnen, vor allem wenn man kurzfristige Routen Änderungen plant. Also werden wir quer Feld ein fahren und uns überraschen lassen wohin uns der Weihnachtstag bringt.
Wir haben lange geschlafen und sind den Tag gemütlich angegangen. Das Wetter ist trotz ein paar Wolken noch schön. Ich hatte noch die Homepage aktualisiert bevor wir, uns Ab-fahrbereit machten. Aveiro wird auch das kleine Venedig von Portugal genannt. Deshalb wollten wir es noch vor unserer weiterfahrt kurz besuchen. Gerade rechtzeitig bevor dichte schwarze Wolken, vom Meer her über uns waren, sind wir Richtung Landesinnere aufgebrochen. Auf der N1 erstmal nach Süden und weiter über N2 nach Castelo Branco. Durch die Serra Da Estrela, eine Hügelkette mit viel Wald, sind wir zügig vor ran gekommen. Irgend wo abseits im Wald haben wir unser Festtags essen eingenommen. Da es noch früh war haben wir uns entschlossen noch nach Spanien zu fahren. In Badjoz kammen wir nach Spanien und da unsere Tankuhr auf 1/4 war, suchten wir noch eine Tankstelle die offen hatte. Hier war vermutlich das Christkind vor uns da, denn der Dieselpreis war Euro 1,258 der Liter. Auf der N432 weiter Richtung
Córdoba haben wir dan auf einem verlassenem Rastplatz noch einen Schlummerbecher genehmigt bevor wir ins Bett gefallen sind.
Die Nacht war sehr Ruhig und wir haben bis kurz vor 9 Uhr geschlafen. Nach dem üblichen morgen Ritual ging es weiter. Der Himmel war mit schweren Wolken verhangen und hier muss es in der Nacht stark geregnet haben. In Spanien sind die Strassen bedeutend besser. Kurz vor Córdoba haben wir dann wie üblich unser Frühstück und Mittagessen zusammen gegessen. Durch riesige Olivenplantagen und Wein Anbaugebiete sind wir zügig Richtung Málga voran gekommen. Auf der Fahrt ist uns der Gedanke gekommen wir könnten doch der alte Zeiten wegen wider mal nach Torremolinos zu fahren. Hier standen wir mal 1 Woche lang direkt am Meer und haben es uns gut gehen lassen. Als wir in Torremolinos ankamen sind lediglich 3 Campers da und einer davon war ein Schweizer. Früher waren sicher so um die 50 Wohnmobile über die Festtage dort. Aber die Behörden duldeten dies nicht mehr, dies hatten wir schon vorher gehört. Wir riskieren es aber stehen hinter der Strasse jedoch immer noch mit Meersicht. Als wir von unserem Spaziergang an der Strandpromenade zurück kamen, gabs noch einen Schwatz mit dem Ehepaar vom Schweizer Camper. Sie stehen seit zwei Tagen hier und seien bis jetzt in Ruhe gelassen worden. Just in diesem Moment fuhr die Guardia Civil vorbei und wendeten, schauten kurz auf die Autonummer, grüssten kurz mit der Hand und fuhren weiter. Also scheint für diese Nacht  alles i.o. zu sein.
Wir haben sehr gut geschlafen. Ein Blick aus dem Fenster und ein tiefes AAhhh, ein stahlblauer Himmel. Aber trozdem brauchen wir erst einen Kaffee um in die Gänge zu kommen. Zum Glück fahren wir heute nicht weit, nur auf die andere Seite von Málaga. Ab nach Torre del Mar zu unserem Lieblings Platz an der Costa del Sol. Kaum angekommen begegnen uns alte Bekannte. Schnell ist ein schöner Platz gefunden und wir machen es uns in den Liegestühlen bequem. Als die Sonne unterging haben auch wir uns ins Wohnmobil zurück gezogen. Esti widmete sich Ihrem Hobby und ich hab an unserer Homepage gebastelt. Da abends alle im Internet surfen, die Engländer schauen übers Internet TV, wird dieses sehr langsam. So hab ich mit dem Updaten noch bis zum morgen gewartet.
Nach einer ruhigen Nacht und dem üblichen Morgenritual sind wir um 10 Uhr mit unseren Bikes zum Markt gefahren. Wir schlenderten durch die Gassen den Ständen entlang und zum schluss haben wir uns mit einem Caffee Carajillo wieder gestärkt. Heute werden wir unseren neuen Grill einweihen. Deshalb gingen wir auf dem nach hause weg noch zum Supermarkt und deckten uns mit Fleisch und Bier ein. Zu hause angekommen wurde alles verstaut und wir legten uns danach an die Sonne um zu Faulenzen. Wir wollen versuchen unsere Essenszeiten in Zukunft der Sonne anzupassen. Dass heisst um ca. 16 Uhr ist Grillzeit, damit wir noch bei angenehmer wärme draussen essen zu können.
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