Reisebericht  1. Woche vom 13.12 - 19.12
Es geht los, um 21:45 fahren wir Richtung Gland am Genfersee. Dort ist die Zweigstelle der Firma wo Esti arbeitet. Da sie mit den Mitarbeitern dort einen sehr guten Kontakt hat, möchte sie Ihnen persönlich mitteilen, welche Pläne sie für das 2013 hat. Weit kommen wir an diesem Abend aber auch nicht mehr, weil in Rothrist beginnt es zu schneien. Es wird immer weisser und man kann nur noch mit 40/50 kmh fahren. Also fahren wir vor Bern auf einen Parkplatz zum schlafen, wir wollen ja nichts riskieren. Pünktlich um 9 Uhr, wie abgemacht mit Gipfeli und Schokolade, sind wir in Gland. Nach unserem Besuch fahren wir über denn verschneiten Jura nach Lons Le Saunier, wo wir uns mit Lebensmitteln und Diesel versorgt haben. Natürlich haben wir auch gleich gebruncht. Gestärkt fahren wir weiter Richtung Bordeaux. Das Wetter wird immer schlechter. Es wird stürmisch und regnet bei 9 Grad. So ist`s mühsam zum fahren und wir beschliessen, es uns für heute gemütlich zu machen. Wir haben schliesslich Ferien und einen Rastplatz ist auch schnell gefunden. Wir sind die Strecke ja schon oft gefahren und haben schon einiges gesehen. Wir haben für unsere Verhältnisse lange geschlafen. Es hat die ganze Nacht immer wieder geregnet und so haben wir vom Verkehr, der sowieso nicht so stark war, nichts mitbekommen. Auf der Weiterfahrt wurde es immer heller und um 11 Uhr schien die Sonne so stark, dass wir im T-Shirt brunchen konnten. Aber die nächsten Regenwolken waren bereits in Sicht. Sonne und Regen begleiteten uns abwechselnd nach Angouleme, wo wir um 16 Uhr ankamen. Der Camping, sowie auch der Stellplatz war geschlosssen. Überall bei den Parkplätzen waren Höhenbeschränkungen angebracht und so stellen wir uns auf denn Busparkplatz. Eigentlich wollten wir in die Stadt, aber es schüttet wieder aus vollen Rohren, obwohl mit 12 Grad nicht allzu kalt war. Als der Regen ein wenig nachliess, machten wir eine Runde um den schönen See, damit wir uns ein bisschen bewegt haben. Als wir völlig durch geschwitzt :-) zurück waren, gab`s eine warme Dusche und danach kochten wir uns etwas feines. Danach machten wir es uns gemütlich,Esti mit einem Buch und ich habe an unserer Homepage gearbeitet. Als wir zu Bett gingen, konnten wir ein paar Sterne durch das Dachfenster sehen. Kurz vor dem einschlafen hörte ich noch wie ein Auto neben uns parkte. Ein Mann mit Hund, der wohl Gassi gehen musste. Warum er neben uns parkte, obwohl der riesige Pkw Parkplatz daneben völlig leer war, wissen nur die Götter. Der Rest der Nacht war aber sehr ruhig, wenn man vom erneuten Regen absieht, was uns aber weniger stört. Eigentlich wollten wir am Morgen eine Walking Tour machen aber es kam wieder mal anders. Um 6 Uhr konnte ich nicht mehr schlafen und so stand ich auf um an unserem Bericht zu arbeiten. Da es wieder stark regnete wird unsere geplante Tour wohl Wort wörtlich ins Wasser fallen. So schreibe ich von etwas, was für uns Camper nicht so von Bedeutung ist, aber für andere vielleicht belustigend. Gestern nach der Runde um denn See wollten wir vor dem Duschen unseren Backofen, ein Combigerät Micro/Grill/Backofen welches wir von Freunden bekommen haben, einschalten um ein Knoblauchbrot zu backen. Das Gerät stand bei Ihnen im Keller und wurde nicht mehr gebraucht. Ich habe gleich gesehen, dass es vielleicht eng mit unserer Stromversorgung werden könnte. Das Gerät braucht beim backen 2400 Watt und unser eingebauter Generator hat 2600 Watt Leistung. Und prompt nach 3 Sekunden schaltet der Überlastschutz aus. Der zweite Versuch verlief genau so. Ok, dann versuchen wir es mit unserem Inverter der 3000 Watt Leistung hat. Also Sitzbank freimachen, wo die Schaltzentrale untergebracht ist und die Verbindungskabel umstecken. Der Inverter macht aus unseren vier 12-Volt Versorgungs- Batterien 230 Volt Strom. Damit die Batterien nicht zu stark “gequält” werden, lasse ich den Generator laufen, wo ich die 2 Ladegeräte mit 20 und 30 Ampère anschliesse. 8 min. zieht der Backofen 140 Ampère von den Batterien bis er auf 200 Grad aufgeheizt hat. Danach verringert sich der Verbrauch, da er nur noch kurz nach heizen muss. Und was wichtig ist,  der Inverter hatte keine Mühe diese Leistung zu bringen. So sind wir nach dem Duschen doch noch zu unserem Apero gekommen, Prost. Als ich so am Schreiben war, oh Schock, fiel ein Wassertropfen neben mir auf`s Polster. SCHEI*****************E, nicht schon WIEDER. Wir haben doch ein neues Dachfenster montieren lassen, als das alte undicht war und jetzt schon wieder WASSER. Zum Glück waren wir nicht auf einem Camping, sonst wären jetzt alle wach gewesen. Auch Esti wurde unsanft aus dem Schlaf gerissen. Erstmal habe ich mit Hilfe der Hydraulikstützen unser Fahrzeug in Schieflage gebracht, damit das Wasser auf dem Dach schnell abfliesst. Warum ist das Fenster undicht? Ich hab es mir nach der Montage angeschaut, es war überall genügend abgekittet. Handelt es sich nur um Kondenswasser, welches sich im Fensterrahmen angesammelt hat? Also werden wir das Ganze weiter beobachten, denn der Regen wird uns noch weiter begleiten. Nach einem Kaffee und Joghurt machten wir uns auf den Weg. Die Sonne hat bei der Abfahrt kurz hervor geschaut, aber nur um zusehen ob wir noch da sind. In Argachon haben wir auf die schnelle keinen Parkplatz gefunden, so sind wir erst mal zur Dune de Pyla gefahren. Da es bereits Mittag ist und wir noch nichts gegessen haben, fahren wir an einen Strand und machen uns eine feine Rösti mit Spielgelei. Nach der Stärkung haben wir kurzerhand die Fahrräder ausgeladen. Hier gibt es schöne Fahrradwege durch die Pinienwälder. Wir sind ca. 8 km zur Dune de Pyla geradelt und sind die Düne hoch gestiegen. Der Ausblick von dort oben war imposant. Nach der Rückkehr zum Wohnmobil duschten wir uns erstmal den Sand vom Körper. Wir stärkten uns mit einem Kaffee und Kuchen vor der Weiterfahrt. Übrigens, seit wir am Meer sind scheint die Sonne vermehrt. Wir fahren weiter Richtung Süden, als mir zwei Pkw`s auffielen, die im Sand steckten. Ich hielt an um zu helfen, das eine Fahrzeug war ein Allrad und wollte den anderen raus ziehen. Ihr Abschleppseil war zerrissen. Der Allrad-Fahrer fragte uns ob wir ein stärkeres hätten? Ja sicher, wir benötigen für unser Fahrzeug ein stärkeres. Froh über die schnelle Hilfe, waren beide Fahrzeuge wieder auf der Strasse. Wir haben gerne geholfen, man weiss ja nie, wann man selber mal auf Hilfe ange- wiesen ist. Der Wohnmobil-Stellplatz, den wir aufgesucht haben ist voll im Pinienwald und leer. Wir wollten hier entsorgen, da das Abwasser beim Fahren langsam stinkt. Wir haben uns anschliessend ein schönes Plätzchen im Wald gesucht und wie wir denn Motor abgestellt haben regnet es wieder. Ich stellte unser WoMo in leichter Schräglage ab und liess den Generator laufen, hier störte es ja niemanden. Nach dem Essen, Bericht schreiben, Film anschauen, gehen wir bei milden Temperaturen schlafen. Unser Dachfenster scheint doch dicht zu sein, bis jetzt. Es hat immer wieder geregnet in der Nacht. Kurz vor 7 Uhr hatte Ich ausgeschlafen und bin aufgestanden um an unserer Homepage zu arbeiten. Als erstes habe ich natürlich unser Dachfenster kontrolliert. Es war alles trocken, also war die Aufregung vom Vortag umsonst? Da wir im Wald stehen ist es lange dunkel. Als Esti um 8 Uhr aufstand war es noch dunkel. Wir tranken gemütlich einen Kaffee, essen ein Joghurt und sprechen nochmals über dass weitere Vorgehen. Danach das übliche Morgen Ritual und WoMo startklar machen. Der Regen hat aufgehört und wir beschliessen an den Strand zu laufen. Die Brandung war ganz schön laut. Wir sind noch ein wenig in den Dünen herum gelaufen bevor wir weiter fahren. Beim nächsten Einkaufszentrum haben wir uns mit Diesel und Lebensmittel versorgt. Und als wir bereit zur Abfahrt waren regnet es wieder. Eigentlich wollten wir in Frankreich nochmals an einen Strand fahren aber wir haben genug und wollen nach Spanien. Nächster Halt Bilbao. Ich hab im Internet einen schönen Stellplatz oberhalb der Stadt gefunden. Auf der Fahrt, kurz vor der Grenze schüttete es nochmals heftig. Irgend eine Eingebung veranlasste mich nach dem Dachfenster zu schauen. Jetzt ist es offiziell, unser Dachfenster ist undicht! Auf der linken Seite tropft es, zum Glück nur wenig aber dennoch Sche***e. Einen Trost haben wir Richtung Spanien sieht der Himmel besser aus. Hola Espania, wir kommen. Vor Bilbao scheint die Sonne und unser Aussenthermometer zeigt 15 Grad. Natürlich ist der Stellplatz im Winter geschlossen was nicht im Internet stand, so stellen wir uns auf denn Parkplatz daneben und geniessen die Sicht auf die Stadt. Von hier fährt alle 15 Minuten ein Bus in die Stadt, dieses Angebot nehmen wir doch gerne an. Ich werde auch versuchen unsere Homepage zu updaten.
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Die Nacht war ruhig und klar. Heute ist die Besichtigung von Bilbao angesagt. Das Wetter scheint auch mitzumachen. Um 9.30 Uhr sitzen wir im Bus. Bilbao gefällt uns gut . Vor allem die vielen renovierten Häuser, die mit modernen Gebäuden zusammengebaut wurden gefallen uns sehr gut. Wir sind stundenlang herumgelaufen, bis wir müde Beine hatten. Das Wetter war ideal, ab und zu kam die Sonne bei 15 Grad. Ich hatte mit dem updaten der Homepage einige Probleme. Auch E-mail abrufen geht nicht. Viele die gratis WIFi anbieten, haben nur den Port 80 geöffnet. Dies reicht um zu surfen aber nicht zum Skypen, E-mail abrufen oder für andere Programme. Auf der Suche nach einem Internetkaffee, haben wir uns auf eine Bank vor einem Schuhgeschäft gesetzten um uns auszuruhen und siehe da, ich habe auf dem Handy ein offenes WIFi-Netz gefunden und erst noch ein schnelles dazu, wow. Die Batterie vom Notebook ist auf 15 %, hoffentlich reicht es noch und knapp geschafft. Mit dem Bus fahren wir wieder zurück und überlegen uns, ob wir noch weiter fahren sollen. Da wir immer darauf achten, dass wir bis spätestens 16.00 Uhr einen Uebernachtungsplatz  finden, haben wir uns entschlossen eine 2. Nacht auf diesem Platz zu bleiben. Der Wetterbericht hat für die nächsten Tage ja sowieso bewölkt mit leichtem Regen vorher gesagt. So gesehen geniessen wir bei einem Apero die schöne Aussicht von unserem Platz und legen Morgen einen Fahrtag ein. Da wir am nächsten Morgen schon um 6.00 Uhr wach waren, haben wir beschlossen bereits los zu fahren. Da hörten wir ein Fahrzeug auf unseren Platz fahren, es war ein Wohnmobil mit deutschem Kennzeichen, die sind vermutlich die Nacht durchgefahren und wollten schlafen. Wir sind auf der Autobahn an der Küste entlang gefahren solange es noch dunkel war. Wir sahen viele beleuchtete Schiffe auf dem Meer. Etwas später machte sich der Hunger bemerkbar, wir sind ja ohne Frühstück losgefahren. Der Regen ist beinahe unser ständiger Begleiter, dennoch ist die Temperatur mit 15 Grad angenehm und nicht so kalt wie zu Hause. Wir haben uns für heute als Ziel Burela ausgesucht. aber auf der Hauptstrasse ist eine Baustelle nach der anderen. Da wir jedoch wieder bei Tageslicht ankommen wollten, sind wir wieder auf die Autobahn gefahren. Um 14 Uhr sind wir in Burela eingetroffen. Wir machen einen Rundgang durch das Dorf und wieder zurück beim Wohnmobil regnet es wieder. Uns gefällt es hier nicht besonders gut, also fahren wir am nächsten Morgen weiter Richtung A Coruña.
Bilbao Bilbao Bilbao Bilbao Bilbao Bilbao Bilbao Bilbao Bilbao Bilbao Bilbao Bilbao Bilbao Bilbao Bilbao Bilbao Bilbao Bilbao Bilbao Bilbao Bilbao Bilbao
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